Über uns

Gründungsgeschichte

Nach einigen Wochen der Vorarbeit setzten sich am 19.07.2004 sieben Menschen aus Deutschland, der Côte d'Ivoire und der Demokratischen Republik Kongo zusammen, um den Verein DAKO e.V. zu gründen. Seitdem wird DAKO e.V. beim Amtsgericht Köln unter VR 14532 im Vereinsregister geführt.

 

Der Name „Deutsch-Afrikanische Kooperation“ ist entstanden, da wir den Verein als Brückenbauer zwischen Afrika und Deutschland verstehen. Durch Aufklärung, Wissensvermittlung und Ressourcenstärkung soll Integration und Teilhabe für Migranten*innen in Köln (Deutschland) gefördert und die Lebensbedingungen und das Bewusstsein der Menschen in den Ländern Afrikas verbessert werden.

 

Die Überzeugung der Gründungsmitglieder war und ist, dass Integrationsarbeit nur auf Augenhöhe, mit großer Wertschätzung gegenüber der Realität der Migranten*innen und klarer Hilfestellung in den Bereichen Bürokratie und persönlicher Weiterentwicklung gelingen kann.

 

Was die entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Afrika anbelangt, sind wir der Meinung, dass mit Sicherung der Grundbedürfnisse und einer Investition in Bildung die Basis für eigenverantwortliches Handeln und Weiterentwicklung gelegt wird.

 

2020 zählt DAKO e.V. 20 Mitglieder, die die interkulturelle und partizipativen Ansätze des Vereines wiederspiegeln. Die Mitglieder kommen aus Deutschland, Côte d’Ivoire, Kongo, Togo, Kamerun, sowie der Schweiz und bereichern mit ihren Kompetenzen das soziale Engagement von DAKO e.V. in Köln und in Afrika.

 »Eine Investition

  in Wissen

  bringt immer noch

  die besten Zinsen.«

  Benjamin Franklin


Das Team

François Koutouan

Gebürtig aus der Côte d'Ivoire, habe ich zunächst in Lyon (Frankreich) Arbeitsrecht studiert. Seit 1987 lebe in meiner Lieblingsstadt Köln, bin verheiratet und habe 2 Töchter. Als Kaufmann,  Interkultureller Trainer und MiGlobe-Berater bin ich für unterschiedliche Unternehmen und auf kommunaler Ebene tätig.

Seit über 30 Jahren engagiere ich mich in Köln für die Belange der afrikanischen Community.

Ich bin Gründungsmitglied von DAKO e.V. und für den Verein ehrenamtlich als Geschäftsführer tätig,

berate und begleite Migranten*innen, arbeite im 'caféfamilia', plane die EZ-Projekte von DAKO e.V. und engagiere mich für die Vernetzungsarbeit von afrikanischen Migrantenorganisationen in Köln.

Birgit Daxl

Ursprünglich bei Osnabrück geboren, lebe und arbeite ich seit vielen Jahren in Köln und bin in der IT-Branche tätig. Seit mehr als 20 Jahren bin ich begeisterte Afrika-Reisende - persönliche Kontakte und Gespräche liegen mir dabei sehr am Herzen. Ich bin Gründungsmitglied bei DAKO e.V. und engagiere mich seitdem eherenamtlich für den Verein. Seit 2017 unterstütze ich als Vorstandsvorsitzende die Arbeit von DAKO e.V..

 

Gan Bi Youné

Ich wurde in der Côte d‘Ivoire (Elfenbeinküste) geboren. Nach meinem Abitur kam ich zum Studium nach Deutschland. An der Fachhochschule in Köln habe ich Technische Informatik studiert. Im Anschluss spezialisierte ich mich im Rahmen meiner Tätigkeiten auf Prozessmanagement-Beratung und Logistik Systeme.

Seit 2015 bin ich Mitglied bei DAKO e.V. und seit 2017 stellvertretender Vorsitzender.

Die Initiierung von Projekten im Rahmen unserer Aktivitäten bereitet mir große Freude und gibt mir die

Möglichkeit, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zu treffen.

Kirstin Berg

Ich bin freiberuflich als Theaterpädagogin, Kommunikationstrainerin und Interkulturelle Trainerin tätig, habe 2 Töchter (15 + 25 Jahre) und engagiere mich seit der Gründung für DAKO e.V..

2017 übernahm ich die Projektleitung im 'caféfamilia', dem niedrigschwellig angelegten Eltern-Coaching-Café in der Alten Feuerwache. Die Begegnung mit den vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen bereitet mir eine große Freude. Besonders schön ist es zu erleben, wie unsere Teilnehmer*innen durch Anregung und Unterstützung gestärkt ihr Leben in Köln in die Hand nehmen. Ich unterstütze die Geschäftsführung zudem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Internetpräsenz.

Marthe Lobognon

Ich bin seit 40 Jahren Wahl-Kölnerin und habe eine Tochter. Ursprünglich komme ich aus der Côte d'Ivoire. Als gelernte Hotelfachfrau ist meine große Leidenschaft das Kochen. Seit 2013 bin ich Mitglied bei DAKO e.V. und bereichere die Vereinsarbeit mit meinem ehrenamtlichen Engagement, indem ich bei Versammlungen und Festen interkulturelle Gerichte darbiete.

Elke In der Stroth-Berg

Ich bin pensionierte Lehrerin (Grund-/Hauptschule) und habe in Köln und Leverkusen an unterschiedlichen Schulen gearbeitet. Nachdem ich in den Ruhestand getreten bin, war für mich lange noch nicht Schluss; ich absolvierte eine zertifizierte Ausbildung zur Gedächtsnistrainerin und habe viele Jahre für den Kneipp-Verband gearbeitet. Zudem habe ich an Kölner Grundschulen Deutschunterricht in Einsteigerklassen gegeben. Umwelt- und Tierschutz liegen mir sehr am Herzen. Seit 2006 unterstütze ich DAKO e.V. mit meiner Mitgliedschaft. Es ist mir eine Freude das 'caféfamilia' bei Sprachangeboten zu unterstützen und die "Kölsche Lebensfreude" zu vermitteln.

 

Bernd Blaschke

Über mein Studium habe ich mich früh für die Erneuerbaren Energien (u.a. Solarmodule und Windräder) interessiert und beruflich meine Ausbildung zum Atomtechniker an den Nagel gehängt und gegen die IT getauscht. Auf meiner ersten Afrikareise (2001) nach Namibia hatte ich einen Solarkocher im Gepäck, der dort gut zum Einsatz kam. Dieses Erlebnis war prägend und ich merkte schnell: Umweltschutz und Entwicklungshilfe sind die zwei Seiten der gleichen Medaille. Seitdem engagiere ich mich in verschieden Projekten (u.a. Solarkocher, Ausbildungswerkstätten, PET-Häuder) in Madagaskar, Nigeria und Namibia. Seit 2016 bin ich aktives Mitglied bei DAKO e.V.. Als ehemaliger Düsseldorfer habe ich den Kontakt zum Luisen-Gymnasium und zum Projektleiter Romain in Madagaskar hergestellt.

Katja Krikowski-Martin

Ich bin Lehrerin am Luisen-Gymnasium in Düsseldorf und seit 2017 Mitglied bei DAKO e.V.

Ich regte die Trägerschaft von DAKO e.V. zur Schulpatenschaft zwischen dem Luisen-Gymnasium und den drei Schulen in Madagaskar an und betreue diese ehrenamtlich.

Es ist mir eine große Freude zu erleben, wie die Schulen in Düsseldorf und in Madagaskar schon nach kurzer Zeit sehr verbunden sind.

 

Johanna Bossmann

Ich bin im Ruhestand, lebe in Köln und betreue im Alltag meine drei Enkeljungen. Mein Leben lang verspüre ich eine Nähe zum afrikanischen Kontinent. Im Sommer 2019 war ich dann mit meinem kongolesischen Chorleiter im Ostkongo. In Muku lernte ich den Direktor der Grundschule und den Pastor der ansässigen Gemeinde kennen. So ergab sich die Absicht die Schule mit einem Wassertank zu unterstützen.

Seit 2020 bin ich Mitglied bei DAKO e.V. und damit war ein Träger für das Projekt gefunden. Das Wassertank-Projekt in Muku im Ostkongo ist bereits erfolgreich verlaufen und ich hoffe auf viele weitere Projekte, die ich anregen und unterstützen kann.